Biographische – unveränderbare – Risikofaktoren
- Genetische Belastungen durch Eltern, Großeltern – wahrscheinlich kann eine Anfälligkeit des Gelenkknorpels für Verschleiß vererbt werden
- Geschlecht – Frauen leiden häufiger unter Arthrose als Männer. Eine vermutete Ursache dafür ist die hormonelle Umstellung während der Wechseljahre
- Alter – altersbedingte Knorpeldegeneration durch verminderte Stoffwechselaktivität
- Überbelastung der Gelenke, z. B. durch Leistungs- und Hochleistungssport oder lang andauernde schwere körperliche Belastungen, z. B. im Beruf
- Mangelnde körperliche Bewegung – da der Knorpel seine Nährstoffe aus der Gelenkflüssigkeit bezieht, ist er darauf angewiesen, dass das Gelenk bewegt wird
- Tabakkonsum (Rauchen) – Nikotinmissbrauch fördert den Verlust von Gelenkknorpel im Kniegelenk (Gonarthrose)
- Adipositas (Übergewicht) – führt zu einer Überbeanspruchung der Gelenke
- Coxa valga luxans – flache Pfannenbildung
- Subluxation – unvollständige Verrenkung, z. B. Hüfte, Knie
- Luxation – Verrenkung/Auskugelung
- Wachstumsstörungen im Epiphysenbereich – Bereich der Wachstumsfugen
- Entzündliche Gelenkerkrankungen
- Rheumatische Gelenkerkrankungen
- Gelenktrauma – Gelenkverletzung
- Gelenkachsenverschiebung – z. B. Skoliose – S-förmige Wirbelsäule –, Beckenschrägstand, X-Beine, Plattfüße
- Chronische Arthropathie – eine Reihe von Erkrankungen kann zu einer sekundären Gelenkerkrankung führen. Dabei können sowohl entzündliche als auch nicht-entzündliche Vorgänge eine Rolle spielen. Beispiele sind Gelenkveränderungen bei Gicht – Harnsäure-bedingt –, Diabetes mellitus – Kohlenhydratstoffwechsel-bedingt –, Hämophilie (Bluterkrankheit) oder Lepra.












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