Medikamentöse Therapie
Kinderlähmung (Poliomyelitis)

Therapieziel

Vermeidung von Komplikationen

Therapieempfehlungen

  • Symptomatische Therapie, d. h. symptombezogene Behandlung; eine kausale (ursächliche) Therapie ist bei der Poliomyelitis (Kinderlähmung) nicht möglich.
  • Postexpositionsprophylaxe (PEP) [s.u.]
  • Siehe auch unter "Weitere Therapie".

Postexpositionsprophylaxe (PEP)

Unter einer Postexpositionsprophylaxe versteht man die Versorgung mit Medikamenten zur Vermeidung einer Erkrankung bei Personen, die gegen eine bestimmte Krankheit nicht durch Impfung geschützt sind, dieser aber ausgesetzt waren. 

Indikationen (Anwendungsgebiete)

  • Alle Kontaktpersonen von Poliomyelitis-Erkrankten (unabhängig vom Impfstatus)

Durchführung

  • Postexpositionelle Impfung mit IPV (Inaktivierter Poliomyelitis-Impfstoff) ohne Zeitverzug
  • Sofortige umfassende Ermittlung und Festlegung von Maßnahmen durch die Gesundheitsbehörde 

Ein Sekundärfall ist Anlass für Riegelungsimpfungen mit IPV. Zudem Festlegung weiterer Maßnahmen durch Anordnung der Gesundheitsbehörden.

Literatur

  1. Robert Koch Institut (RKI): Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut. Epidemiologisches Bulletin. 24. August 2017 / Nr. 34

 

     
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