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Gynatren-Impfung

Die Gynatren-Impfung wird eingesetzt bei einer unspezifischen bakteriellen Vaginitis und bei einer Candidose (Pilzinfektion).

Die in dem Wirkstoff enthaltenen abgetöteten Bakterien regen die Antikörperbildung gegen aberrierende Vaginalkeime an und regenerieren so die gestörte Döderlein-Flora. 

Die Impfung besteht aus einer Grundimmunisierung mit drei Impfdosen im Abstand von jeweils zwei Wochen und einer Auffrischungsimpfung nach sechs bis zwölf Monaten.
Die Impfung wird intramuskulär (meist in den Oberarmmuskel) verabreicht.

Wer und wann sollte geimpft werden

  • Patientinnen mit rezidivierender Vaginitis (Scheidenentzündung), die durch Bakterien oder Pilze bedingt ist

Wer sollte nicht geimpft werden

  • Patientinnen mit fieberhaften Infekten und aktiver Tuberkulose (Schwindsucht)
  • Patientinnen mit Immunschwäche
  • Patientinnen mit schwersten Herz-/ Nierenerkrankungen
  • Patientinnen mit Blutbildungsstörungen

Nebenwirkungen/Impfreaktionen

  • Rötung, Schwellung, Brennen um die Einstichstelle als lokale allergische Reaktion kann gelegentlich auftreten
  • Fieber, Kopf-/Gliederschmerzen als Zeichen einer Impfreaktion kann selten auftreten

Ihr Nutzen

Die Impfung mit Gynatren kann bei Patientinnen mit oben genannten Infektionen als Alternative zur Langzeittherapie mit Antibiotika oder Antimykotika erwogen werden. Die Rezidivrate soll um mehr als 80 % verringert worden sein, jedoch müssen weitere Studien dies eindeutig belegen.


     
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