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Risikofaktoren
Thrombose

Folgende Risikofaktoren sind bei Thrombose von Bedeutung.

Biographische unveränderbare – Risikofaktoren

  • Geschlecht – Frauen tragen im Vergleich zu Männern ein erhöhtes Risiko
  • Alter – je höher das Alter, desto höher das Risiko
  • Genetische Belastung
    Faktor-V-Leiden-Mutation
    so genannte APC-Resistenz
    Faktor-II-Mutation


Modifizierbare – durch das Verhalten veränderbare – Risikofaktoren

  • Adipositas Übergewicht ab einem BMI (Körpermassenindex) > 30 Erhöhung um 230 % durch Steigerung der Gerinnung und Hemmung der Fibrinolyse Hemmung der Auflösung von Blutgerinnseln
  • Rauchen
  • Häufiges, langes Sitzen
  • Langstreckenflüge
  • Unzureichende Flüssigkeitszufuhr – lässt den Körper austrocknen und erhöht die Gerinnungsneigung

Behandelbare Risikofaktoren – Erkrankungen

  • Gefäßwandschäden z.B. durch Arteriosklerose, Entzündungen, Verletzungen
  • Herzinsuffizienz (Herzschwäche)
  • Varizen (Krampfadern)
  • Myeloproliferative Erkrankungen – Leukämien
  • Cushing-Syndrom – Nierenrindenüberfunktion mit erhöhtem Kortisol
  • Diabetes mellitus
  • Vena-cava-inferior-Syndrom – tritt in der Schwangerschaft auf, wenn (vor allem in der Rückenlage) die Gebärmutter die untere Hohlvene zusammendrückt.
    Symptome:
    Schocksymptome wie Blässe, Schwitzen und Atemnot
  • Thrombangiitis obliterans (Buerger-Syndrom) schubweise verlaufende Gefäßerkrankung
  • Morbus Behcet – Autoimmunerkrankung mit chronisch wiederkehrende Entzündung mit der klassischen Trias aus Iritis (Augenentzündung) und geschwürige Schleimhautveränderungen (Ulzerationen) im Mund und an den Geschlechtsorganen
  • Tumoren

Labordiagnosen – Laborparameter, die als unabhängige Risikofaktoren gelten

Medikamente

  • Orale Kontrazeptiva Anti-Baby-Pille
  • Östrogenbehandlung, z. B. Hormonersatztherapie
  • Ggf. übermäßiger Gebrauch von Diuretika (entwässernde Medikamente) – lassen den Körper austrocknen und erhöhen die Gerinnungsneigung


Sonstige Risikofaktoren

  • Bettlägerigkeit, z. B. nach Operationen oder schweren Erkrankungen
  • Schwangerschaftvon den ersten Schwangerschaftswochen bis etwa acht Wochen postpartal (nach der Entbindung) sind Thromboembolien, das heißt tiefe Venenthrombosen und Lungenembolien oder zerebrale Thrombosen, fünf- bis zehnmal häufiger als außerhalb dieser Zeitperiode
     
Die auf unserer Homepage für Sie bereitgestellten Gesundheits- und Medizininformationen ersetzen nicht die professionelle Beratung oder Behandlung durch einen approbierten Arzt.
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