Biographische – unveränderbare – Risikofaktoren
- Alter – nach dem 55. Lebensjahr Verdoppelung des Risikos alle 10 Jahre
- Geschlecht – Männer sind häufiger betroffen als Frauen
- Genetische Prädisposition – sind Verwandte ersten Grades betroffen, erhöht sich das Risiko um das 1,9-fache
- Kardiovaskuläre Ereignisse in der Familie
- Schlaganfall in der Vorgeschichte
Modifizierbare – durch das Verhalten veränderbare – Risikofaktoren
- Rauchen
- Alkoholabusus – Alkoholmissbrauch. Hohe Dosen Alkohol sind schädlich, wohingegen geringer bis mäßiger Alkoholkonsum eher eine schützende Wirkung hat
- Drogenkonsum
- Bewegungsmangel
Behandelbare Risikofaktoren – Erkrankungen
- Hypertonie (Bluthochdruck)
- Diabetes mellitus
- Arteriosklerose
- Adipositas – Übergewicht sowie androide Körperfettverteilung erhöhen das Risiko für den Apoplex – insbesondere für den Hirninfarkt [1]
- Herzrhythmusstörungen, z. B. Vorhofflimmern
- Koronare Herzerkrankung
- Ein erst kurze Zeit zurückliegender Myokardinfarkt (Herzinfarkt)
- Periphere arterielle Verschlusskrankheit
- Hyperkoagulopathien – Gerinnungsstörungen, welche mit einer erhöhten Gerinnbarkeit des Blutes einhergehen
- Vorausgegangene TIA – transitorische ischämische Attacke
- Fettstoffwechselstörungen – erhöhtes Cholesterin
- Erhöhtes C-reaktives Protein (CRP)
- Erhöhter Homocystein-Spiegel
- Erythrozytose – erhöhte Anzahl roter Blutkörperchen
- Orale Kontrazeptiva – die „Pille“ – kann das Schlaganfallrisiko leicht erhöhen
Literatur
- Hu G, Tuomilehto J, Silventoinen K, Sarti C, Männistö S, Jousilahti P.
Body mass index, waist circumference, and waist-hip ratio on the risk of total and type-specific stroke.
Arch Intern Med. 2007 Jul 9;167(13):1420-7.












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