Bei der Claudicatio intermittens – im Volksmund auch Schaufensterkrankheit genannt – handelt es sich um das Hauptsymptom der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (aVK). Damit wird die zunehmende Verengung der die Beine versorgenden Arterien durch Kalkablagerungen bezeichnet.
Meist findet sich eine arterielle Verschlusskrankheit bei Personen ab dem 60. Lebensjahr und verläuft in zwei Drittel der Fälle asymptomatisch – ohne Symptome.
Die Prävalenz ab dem 55. Lebensjahr beträgt 4,5 %.
Die arterielle Verschlusskrankheit betrifft überwiegend die Beine, in sehr seltenen Fällen auch die Arme.
Die periphere arterielle Verschlusskrankheit wird nach Fontaine [1] eingeteilt in die folgenden vier Stadien
| Stadium | Symptome |
| I | Keine Symptome |
| IIa | Schmerzfreie Gehstrecke > 200 m |
| IIb | Schmerzfreie Gehstrecke < 200 m |
| IIc | Ulkus (Geschwür) ohne Vorliegen einer kritischen Ischämie (Minderdurchblutung) |
| III | Ruheschmerzen |
| IV | Ulkus (Geschwür) |
Literatur
- A Coito, A Franco
A moment in the history of angiology: the tribute of Joao Cid Dos Santos to Rene Fontaine
Journal des maladies vasculaires, Paris, 1986, 11, Suppl B: 94-96













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