Behandlung der Grunderkrankung
Aus der Vielzahl der Krankheiten, die einer Herzinsuffizienz zugrunde liegen können, ergeben sich unterschiedliche Therapieansätze.
So können z. B. Herzrhythmusstörungen mittels antiarrhythmischen Medikamenten behandelt werden, während Herzklappenerkrankungen durch einen operativen Klappenersatz behandelbar sind. Daher ist eine individuelle Therapie nötig.
Allgemeine Maßnahmen
Patienten, die eine stabile chronische Herzinsuffizienz haben, können von regelmäßiger Bewegung profitieren, zum Beispiel Rad fahren. Körperliche Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden bessern sich und gleichzeitig wird die Durchblutung der Nieren und der Muskulatur gefördert. Weitere Informationen zu "Herzinsuffizienz und Sport".
Des Weiteren sollten Patienten mit einer Herzinsuffizienz möglichst wenig Salz zu sich nehmen. Es wird angenommen, dass sich auf diese Weise die Dosis an Diuretika reduzieren lässt, wodurch auch unerwünschte Nebenwirkungen gemildert werden könnten.
Die Flüssigkeitszufuhr bei Patienten mit Grad III-IV sollte bei etwa einem bis 1,5 Litern pro Tag liegen, Patienten mit Grad I-II dürfen bis zu zwei Liter pro Tag trinken.
Allen Patienten mit einer Herzinsuffizienz wird geraten, sich regelmäßig gegen Pneumokokken und Influenza (Grippe) impfen zu lassen, da eine Infektion häufig zur Dekompensation und zu Krankenhausaufenthalten führt.
Weiterhin sollte auf eine regelmäßige Medikamenteneinnahme geachtet werden.












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