Die koronare Herzkrankheit – KHK – (engl. coronary heart disease) ist eine Erkrankung, bei der es zu einer Sauerstoff-Minderversorgung des Herzmuskels aufgrund einer Verengung der Koronararterien (Herzkranzgefäße) kommt. Die häufigste Ursache dafür ist die Arteriosklerose der Herz versorgenden Gefäße.
Sie wird auch als chronische ischämische Herzkrankheit (engl. ischemic heart disease) bezeichnet. In Deutschland leiden etwa 1 Millionen Menschen an einer koronaren Herzkrankheit. Sie stellt die häufigste Todesursache dar.
Einteilung der KHK in
- Latente KHK – symptomlos; „stumme Ischämie“
- Manifeste KHK – symptomatisch – Angina pectoris, Linksherzinsuffizienz, Herzrhythmusstörungen, Myokardinfarkt bis Sekundenherztod
Der Schweregrad der Koronarinsuffizienz kann eingeteilt werden in
- Grad I – asymptomatisch – Beschwerdefreiheit in Ruhe und unter Belastung
- Grad II – Belastungs-Angina pectoris – Herzenge unter körperlicher Belastung
- Grad III – Schwere Angina pectoris – deutliche Leistungseinschränkung schon bei geringer Belastung oder auch in Ruhe
- Grad IV – Herzinfarkt
Weiterhin lässt sich die KHK nach dem Ausmaß der arteriosklerotischen Veränderungen einteilen in
- Eingefäßerkrankung
- Zweigefäßerkrankung
- Dreigefäßerkrankung oder
- Hauptstammstenose – Verengung eines Hauptgefäßes, z. B. der gesamten linken Koronararterie













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