Folgende Medikamente – 1. Ordnung (Hauptindikation) – werden eingesetzt
- Eisensubstitution
- Erythropoetin
Bei einer Eisenmangelanämie besteht die logische Therapie in der Eisensubstitution. Dabei wird das Eisen oftmals oral als II-wertiges Eisen verabreicht. Nur in Ausnahmefällen wird das Eisen intravenös als III-wertiges Eisen verabreicht, wenn beispielsweise entzündliche Magen- oder Darmerkrankungen bestehen oder die orale Eisentherapie nicht vertragen wird.
Bei der oralen Therapie muss der Patient darüber aufgeklärt werden, dass sich der Stuhlgang schwarz färbt und es zu Nebenwirkungen im Magen-Darm-Trakt kommen kann.
Bei der intravenösen Verabreichung muss über mögliche Kopfschmerzen, Übelkeit/Erbrechen, sowie metallischen Geschmack aufgeklärt werden.
Erythropoetin
Erythropoetin ist ein Hormon, welches für die Erythropoese (Bildung der roten Blutkörperchen) verantwortlich ist. Es wird beim Menschen überwiegend in der Niere gebildet. Da es bei Nierenerkrankungen wie Niereninsuffizienz und anderen Erkrankungen wie Tumorleiden nicht mehr ausreichend gebildet werden kann, muss es dem Körper bei Zeichen einer Anämie von außen zugeführt werden. Dabei werden rekombinante Präparate benutzt. Nebenwirkungen der Therapie ist vor allem die Entwicklung eines Hypertonus (Bluthochdruck)













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