Aktuelles zur Coronavirus-Infektion
Weitere Therapie
Megaloblastäre Anämie

Allgemeine Maßnahmen

  • Begrenzter Alkoholkonsum (Männer: max. 25 g Alkohol pro Tag; Frauen: max. 12 g Alkohol pro Tag)
  • Überprüfung der Dauermedikation wg. möglicher Auswirkung auf die vorhandene Krankheit
  • Vermeidung von Umweltbelastungen:
    • Lachgas (Distickstoffmonoxid)
  • Vermeidung von Drogenkonsum

Regelmäßige Kontrolluntersuchungen

  • Regelmäßige ärztliche Kontrolluntersuchungen

Ernährungsmedizin

  • Ernährungsberatung auf der Grundlage einer Ernährungsanalyse
  • Ernährungsempfehlungen gemäß einem Mischköstler unter Berücksichtigung der vorliegenden Erkrankung. Das bedeutet u. a.:
    • täglich insgesamt 5 Portionen frisches Gemüse und Obst (≥ 400 g; 3 Portionen Gemüse und 2 Portionen Obst)
    • ein- bis zweimal pro Woche frischen Seefisch, d. h. fette Meeresfische (Omega-3-Fettsäuren) wie Lachs, Hering, Makrele
    • ballaststoffreiche Ernährung (Vollkornprodukte, Gemüse)
  • Beachtung folgender spezieller Ernährungsempfehlungen:
    • Eine vegetarische beziehungsweise vegane oder auch einseitige Ernährung kann Ursache für eine megaloblastäre Anämie sein. Folglich sollte die Ernährung vielseitig, abwechslungsreich und vollwertig sein.
    • Bei Vorliegen eines Vitamin B12-Mangels sollte auf einen hohen Verzehr Vitamin B12-reicher Lebensmittel wie Leber, Hefe, Leberwurst, Hering, Lachs, Eier, Käse, Quark und Vollmilch
      geachtet werden.
    • Im Falle eines Folsäure-Mangels sollte auf die Aufnahme folsäurereicher Lebensmittel wie Blattgemüse, Spargel, Tomaten, Getreide und Leber geachtet werden. Bei Frauen mit einer megaloblastären Anämie sollte die Folsäuregabe einen Monat vor der Schwangerschaft erfolgen.
  • Auswahl geeigneter Lebensmittel auf Grundlage der Ernährungsanalyse
  • Siehe auch unter "Therapie mit Mikronährstoffen (Vitalstoffe)" – ggf. Einnahme eines geeigneten Nahrungsergänzungsmittels
  • Detaillierte Informationen zur Ernährungsmedizin erhalten Sie von uns.

Organisationen und Selbsthilfegruppen

  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA)
    Postfach 91 01 52, D-51071 Köln
    Telefon: 0221-89920, Fax: 0221-8992300 E-Mail: poststelle@bzga.de, Internet: www.bzga.de
     
Wir helfen Ihnen in jeder Lebenslage
Die auf unserer Homepage für Sie bereitgestellten Gesundheits- und Medizininformationen ersetzen nicht die professionelle Beratung oder Behandlung durch einen approbierten Arzt.
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