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Risikofaktoren
Hyperlipoproteinämie – Lipoprotein(a)-Erhöhung bzw. -Erniedrigung

Folgende Risikofaktoren sind bei einer Erhöhung des Lipoprotein(a) von Bedeutung

Biographische – unveränderbare – Risikofaktoren

  • Genetische Belastungen durch Eltern, Großeltern
  • Menopause – Wechseljahre der Frau

Behandelbare Risikofaktoren – Erkrankungen, die das Lipoprotein(a) erhöhen

  • Akromegalie – endokrinologische Erkrankung, die durch eine Überproduktion des Wachstumshormons Somatotropin (STH) hervorgerufen wird, mit ausgeprägter Vergrößerung der Körperendglieder oder vorspringenden Teile des Körpers (Akren), wie beispielsweise Hände, Füße, Unterkiefer, Kinn, Nase und Augenbrauenwülste.
  • Entzündungen wie beispielsweise Pneumonie (Lungenentzündung) oder Colitis (Darmentzündung)
  • Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion)
  • Nephrotisches Syndrom – Sammelbegriff für Symptome, die bei verschiedenen Erkrankungen des Glomerulums (Nierenkörperchen) auftreten; Symptome sind: Proteinurie (Ausscheidung von Einweiß mit dem Urin) mit einem Proteinverlust von mehr als 1g/m²/Körperoberfläche pro Tag; Hypoproteinämie, periphere Ödeme durch eine Hypalbuminämie von < 2,5 g/dl im Serum, Hyperlipoproteinämie (Fettstoffwechselstörung)
  • Niereninsuffizienz (Nierenschwäche)

Behandelbare Risikofaktoren – Erkrankungen, die das Lipoprotein(a) erniedrigen

  • Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion)

Medikamente, die das Lipoprotein(a) erhöhen

  • Wachstumshormone

Medikamente, die das Lipoprotein(a) erniedrigen

  • Östrogene – weibliche Geschlechthormone
  • Niacin
  • Neomycin

Operationen, die das Lipoprotein(a) erhöhen

  • Orchidektomie – Entfernung der Hoden
     
Die auf unserer Homepage für Sie bereitgestellten Gesundheits- und Medizininformationen ersetzen nicht die professionelle Beratung oder Behandlung durch einen approbierten Arzt.
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