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Risikofaktoren
Eisenmangelanämie

Folgende Risikofaktoren sind bei einer Eisenmangelanämie von Bedeutung

Biographische – unveränderbare – Risikofaktoren

  • Frauen im gebärfähigen Alter (Menstruationsblutung)
  • Wachstum
  • Pubertät
  • Schwangerschaft
  • Stillzeit

Modifizierbare – durch das Verhalten veränderbare – Risikofaktoren

  • Ungenügende Eisenzufuhr mit der Nahrung
  • Vegetarier
  • Sportler
  • Blutspender

Behandelbare Risikofaktoren – Erkrankungen

  • Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Colitis ulzerosa oder Morbus Crohn
  • Malassimilationssyndrom – Störung der Ausnutzung der zugeführten Nährstoffe
  • Blutungen, vor allem genitale Blutungen bei Frauen; aber auch Blutungen jeder anderen Art
  • Magenulzera (Magengeschwüre)
  • Gastritis (Magenschleimhautentzündung)
  • Ösophagusvarizenblutung – Blutungen aus Venen in der Wand der Speiseröhre
  • Karzinome – Krebserkrankung, hier ist vor allem das Kolonkarzinom (Darmkrebs) zu nennen
  • Divertikulose – Ausstülpungen in der Darmwand, die sich entzünden oder bluten können
  • Hämorrhoiden
  • Infektionen mit Hakenwürmern
  • Blutgerinnungsstörungen

Medikamente

  • ASS (Acetylsalicylsäure) – Medikament, welches als Schmerzmittel und zur Blutgerinnungshemmung eingesetzt wird

Operationen

  • Zustand nach Magenresektion (Magenentfernung)
  • Operationen mit vermehrtem Blutverlust

Sonstige Risikofaktoren

  • Hämodialyse (Nierenersatzverfahren)
  • Aderlass als Therapie bei anderen Bluterkrankungen
     
Die auf unserer Homepage für Sie bereitgestellten Gesundheits- und Medizininformationen ersetzen nicht die professionelle Beratung oder Behandlung durch einen approbierten Arzt.
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