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Risikofaktoren
Aplastische Anämie

Folgende Risikofaktoren sind bei aplastischen Anämie von Bedeutung

Behandelbare Risikofaktoren – Erkrankungen

  • Eosinophile Fasziitis – Erkrankungen aus der Gruppe der Kollagenosen; hierbei kommen Verhärtungen im Bindegewebe vor
  • Graft-versus-Host-Erkrankung – hierbei handelt es sich in diesem Fall um eine Reaktion nach der Gabe von unbestrahlten Blutprodukten an immunsupprimierte Empfänger
  • Hepatitis (Leberentzündung)
  • HIV-Infektion
  • Infektiöse Mononukleose – akute fieberhafte Entzündung, die durch das Epstein-Barr-Virus bedingt ist
  • Paroxysmale nächtliche Hämoglobinurie – Ausscheidung von roten Blutfarbstoff mit dem Urin, der aufgrund einer anfallsartigen Hämolyse (Zerstörung der Erythrozyten – roten Blutkörperchen) auftritt
  • Parvovirus B19-Infektion
  • Thymom – Tumor, der vom Thymusgewebe ausgeht
  • Thymuskarzinom (Thymuskrebs)

Medikamente

  • Allopurinol* – Medikament, welches bei der Hyperurikämie (Erhöhung der Harnsäurewerte im Blut) eingesetzt wird
  • Alpha-Methyldopa* – Medikament, welches als Antihypertensivum bei Bluthochdruck eingesetzt wird
  • Antibiotika – Medikamente wie Streptomycin*, Tetracyclin* oder Methicillin*, die bei bakteriellen Infektionen eingesetzt werden
  • Antidiabetika – Medikamente, die bei Diabetes mellitus Typ 2 (Alterszucker) eingesetzt werden; hierbei sind die Substanzen Tolbutamid und Chlorpropamid zu nennen
  • Antihistaminika – Medikamente wie Cimetidin, die bei allergischen Reaktionen eingesetzt werden
  • Antikonvulsiva – Medikamente wie Carbomazepin, die bei Epilepsie eingesetzt werden
  • Carboanhydrasehemmer – Medikamente, die zur Therapie des Glaukoms (grüner Star) eingesetzt werden; hier sind die Wirkstoffe Acetazolamid und Metazolamid zu nennen
  • Chinidin* – Medikament, welches als Antiarrhythmikum bei Herzrhythmusstörungen eingesetzt wird
  • Chloramphenicol – Medikament, welches als Antibiotikum bei bakteriellen Infektionen eingesetzt wird
  • D-Penicillamin – Medikament, welches bei der Behandlung der rheumatoiden Arthritis eingesetzt wird
  • Lithium* – Medikament, welches bei manisch-depressiven Erkrankungen eingesetzt wird
  • Medikamente gegen Protozoen-Infektionen wie Chloroquin oder Mepacrin
  • Nicht-steriodale Antirheumatika (NSAR) – Schmerzmedikamente wie Phenylbutazon, Ibuprofen oder Acetylsalicylsäure (ASS)
  • Östrogene – weibliches Geschlechtshormon
  • Sedativa – Medikamente wie Chlorpromazin* oder Meprobamat*, die zur Dämpfung und als Schlafmittel eingesetzt werden
  • Thyreostatika – Medikamente wie Methylthiouracil oder Carbimazol, die zur Behandlung der Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion) eingesetzt werden
  • Zytostatika – Medikamente, die bei der Behandlung von Krebserkrankungen eingesetzt werden wie folgende Gruppen
    - Alkylanzien wie Chlorambucil oder Cyclophosphamid
    - Antimetaboliten wie Mercaptopurin, Fluorouracil oder Methotrexat
    - Mitosehemmer wie Vincristin oder Paclitaxel

Anmerkung: Bei den Stern (*) gekennzeichneten Medikamenten ist der Zusammenhang mit der aplastischen Anämie nur gering belegt.

Umweltbelastung – Intoxikationen

  • Arsen
  • Benzol
  • Bismut
  • Gold
  • Quecksilber

Sonstige Risikofaktoren

  • Bestrahlung
  • Schwangerschaft
     
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