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Anamnese
Neurodermitis

Die Anamnese – Krankengeschichte – stellt einen wichtigen Baustein in der Diagnostik der Neurodermitis dar

Familienanamnese

Soziale Anamnese

Vegetative Anamnese

  • Ausbreitung der veränderten Hautstellen

Eigenanamnese inklusive Medikamentenanamnese

  • Vorerkrankungen

 

Die Diagnose wird häufig nach den klinischen Kriterien der atopischen Dermatitis gestellt

Majorkriterien

  • Juckreiz und Kratzen
  • Chronischer beziehungsweise schubweiser Verlauf
  • Typische Läsionen
  • Persönliche oder familiäre Anamnese von Neurodermitis, allergischer Rhinitis (allergischer Schnupfen) oder Asthma bronchiale

Minorkriterien

  • Weißer Dermographismus – nach einer mechanischen Reizung der Haut färbt sich diese über längere Zeit weiß
  • Erhöhtes IgE (Immunglobulin E) – Bluteiweiß, welches Überempfindlichkeitsreaktionen vermittelt
  • Dennie-Morgan-Falte – zusätzliche Hautfalte unterhalb des unteren Augenlids
  • Pelzmützenartiger Haaransatz im Stirnbereich
  • Neigung zu Hautinfektionen
  • Trockene Cheilitis – Entzündung der Lippen
  • Reduzierte Schweißsekretion
  • Xerosis – trockene Haut beziehungsweise Schleimhaut
  • Sebostase – verminderte Talgabsonderung der Haut
  • Vermehrte Handtellerfurchung
     
Die auf unserer Homepage für Sie bereitgestellten Gesundheits- und Medizininformationen ersetzen nicht die professionelle Beratung oder Behandlung durch einen approbierten Arzt.
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