Eine akute Rhinitis ist zumeist Anzeichen für den Beginn einer Infektionskrankheit beispielsweise einer Grippe oder Masern.
Auslösende Viren sind meist Rhinoviren, Adenoviren oder Influenzaviren. Die Ansteckung erfolgt über Tröpfcheninfektion.
Bakterien wie Streptokokken, Pneumokokken oder Staphylokokken setzen sich oft nur auf einen bestehenden Virusinfekt – dies wird dann bakterielle Superinfektion genannt.
Man spricht von einer chronischen Rhinitis, wenn die Erkrankung mehr als drei Monate anhält. Eine chronische Rhinitis kann durch chemische oder physikalische Gifte hervorgerufen werden oder durch anatomische Verhältnisse im Nasen-Rachen-Raum wie vergrößerte Rachenmandeln bei Kindern.
Verhaltensbedingte Ursachen
- Aufenthalt an zugigen Orten
- Aufenthalt an öffentlichen Orten mit hohem Risiko für die Übertragung von Viren und Bakterien beispielsweise im Winter in der Straßenbahn
- Vitalstoff-Mangel
- Bewegungsmangel
Krankheitsbedingte – behandelbare – Ursachen
- Allergien
- Immunsuppression – künstliche Unterdrückung der körpereigenen Abwehr beispielsweise bei Transplantationen (Organverpflanzungen) oder bei einigen rheumatischen Erkrankungen
- Rhinolithen (Nasensteine)
- Nasentumoren
- Endokrine Erkrankungen
Medikamente
- Immunsuppressiva – Medikamente zur Unterdrückung der körperlichen Abwehr
Röntgenstrahlen
- Geschwächte Abwehr bei Bestrahlung bei Tumorerkrankungen
Chemotherapien
- Geschwächte Abwehr bei Einnahme von Zytostatika – Medikamente zur Behandlung von Krebs
Sonstige vermeidbare Ursachen












Arztsuche
Newsletter
Expertenrat
Ansprechpartner



