Wie die Nase sind die Nasennebenhöhlen mit besonderen Zellen ausgekleidet, welche durch so genannte Flimmerhärchen und Schleimproduktion dazu beitragen, den Sekretabfluss zu gewährleisten. Dabei muss das Sekret über sehr kleine Ostien (Öffnungen) nach außen transportiert werden.
Eine Entzündung der Nasennebenhöhlen entwickelt sich normalerweise aufgrund einer Verlegung dieser kleinen Öffnungen durch eine Schwellung der Schleimhaut. Dieses Schleimhautödem kann durch eine weitergeleitete Infektion verursacht sein – beispielsweise können Keime aus der Nasenhöhle bis in die Nasennebenhöhlen wandern.
Rauchen schädigt in großem Maße die Flimmerhärchen, so dass es zu einem Sekretstau und in der Folge zu einer Entzündung kommen kann.
Die häufigsten Erreger einer Sinusitis sind Viren wie Rhinoviren oder (Para)influenzaviren, Streptococcus pneumoniae, Haemophilus influenzae sowie verschiedene Arten von Streptokokken und Staphylokokken. Seltener sind Pilze die Ursache. Ein wichtiger Erreger bei Kindern ist Moraxella catarrhalis.












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