Die Diagnose wird anhand des klinischen Erscheinungsbildes gestellt. Typische Symptome wie Rötung und Schwellung der Mandeln, Lymphknotenschwellung und Schluckbeschwerden ermöglichen im Normalfall eine leichte Diagnosestellung.
Notwendige Untersuchungen sind
- HNO-Status – Betrachtung der Mandeln, Beurteilung der Lage, Aussehen, Schwellungen, Ausfluss, etc.
- Palpation – Betastung der Halslymphknoten
Laborparameter 2. Ordnung – in Abhängigkeit von den Ergebnissen der Anamnese, körperlichen Untersuchung etc. – zur differentialdiagnostischen Abklärung
- Blutsenkung
- CRP – C-reaktives Protein
- Differentialblutbild
- Bakteriologie (kulturell): Tonsillenabstrich auf Erreger und Resistenz, Schnelltest auf Gruppe-A Streptokokken und Resistogramm (Feststellung welche Antibiotika zur Therapie geeignet sind)
- Antistreptolysin-O (ASL, ASLO) bei rezidivierenden Infekten
- Urinstatus
- Interdisziplinäre Untersuchungen bei Verdacht auf Vergiftungen – z. B. Innere Medizin, Pädiatrie, Dermatologie
- Antikörper gegen Coxsackie-Viren (Gruppe: A2, A4, A5, A6, A8, A10, B4) – wgn. VD auf Angina herpetica (infektiöse Entzündung des lymphatischen Rachenringes), DD: Stomatitis aphthosa des Kindes (Herpes simplex-Virus)













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