Biographische – unveränderbare – Risikofaktoren
- Männliches Geschlecht
- Vererbung – das Risiko für eine Allergie ist verdoppelt, wenn ein Elternteil unter einer Allergie leidet, und vervierfacht, wenn beide Elternteile Allergiker sind
- Kontakt mit Pollen in den ersten Lebensmonaten – Menschen haben ein doppelt so hohes Risiko, an einer Pollen-Allergie zu erkranken, wenn sie unmittelbar vor Beginn der Pollen-Saison geboren wurden und in den ersten Lebensmonaten intensiven Kontakt mit Pollen hatten
- Menschen, die in einer ländlichen Umgebung aufgewachsen sind, weisen weniger Allergien auf als Personen, die in der Stadt leben
- Erstgeborene sind häufiger betroffen
- Fehlende Stillzeit – Kinder, die gestillt wurden, entwickeln weniger Allergien
- Exposition gegenüber Zigarettenrauch im ersten Lebensjahr
Modifizierbare – durch das Verhalten veränderbare – Risikofaktoren
- Wiederholte Exposition gegenüber den auslösenden Allergenen (z.B. chloriertes Wasser in Schwimmbädern)
Chloriertes Wasser in Schwimmbädern erhöht das Risiko für Rhinitis allergica (Heuschnupfen) und kann bei Disposition die Anfallshäufigkeit bei Asthma bronchiale erhöhen. Die Ursache dafür ist wahrscheinlich, dass Chlorverbindungen die Barriere des Lungenepithels schädigen und dadurch das Eindringen von Allergenen erleichtern. Seit 1980 darf das Wasser in Schwimmbädern nach DIN-Norm höchstens 0,3 bis 0,6 mg/l freies und 0,2 mg/l gebundenes Chlor bei einem pH zwischen 6,5 und 7,6 enthalten.












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