Zur Prävention des Heuschnupfens muss insbesondere auf eine Reduktion der Risikofaktoren geachtet werden
Modifizierbare – durch das Verhalten veränderbare – Risikofaktoren
- Wiederholte Exposition gegenüber den auslösenden Allergenen (z.B. chloriertes Wasser in Schwimmbädern)
Chloriertes Wasser in Schwimmbädern erhöht das Risiko für Rhinitis allergica (Heuschnupfen) und kann bei Disposition die Anfallshäufigkeit bei Asthma bronchiale erhöhen. Die Ursache dafür ist wahrscheinlich, dass Chlorverbindungen die Barriere des Lungenepithels schädigen und dadurch das Eindringen von Allergenen erleichtern. Seit 1980 darf das Wasser in Schwimmbädern nach DIN-Norm höchstens 0,3 bis 0,6 mg/l freies und 0,2 mg/l gebundenes Chlor bei einem pH zwischen 6,5 und 7,6 enthalten.
Allergenkarenz
Wird eine Allergie auf Pollen, Hausstaubmilben, Tierhaare oder Schimmelpilze nachgewiesen oder wenn eine Nahrungsmittelallergie besteht, sollten die Betroffenen die Auslöser meiden, um das Auftreten allergischer Symptome zu verhindern. Dabei kann beispielsweise eine Pollenflugvorhersage oder die Reduktion der Milbenbelastung durch allergenundurchlässige Umhüllungen für Bettmatratze und Bettwäsche oder auch durch Senken der Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit hilfreich sein. Bei Tierhaarallergien ist trotz des Verzichts auf ein Haustier häufig keine vollständige Vermeidung der Allergenexposition zu erreichen. Nahrungsmittelallergene können evtl. durch Hitzeeinwirkung (Kochen, Backen) zerstört werden.












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