Erkrankungen
- Endokrine Rhinitis – beispielsweise bei der Hormonumstellung in einer Schwangerschaft oder bei Einnahme von Hormonpräparaten in den Wechseljahren
- Hyperreflektorische Rhinitis – ausgelöst durch gestörte Funktion des autonomen Nervensystems
- Idiopathische Rhinitis – Rhinitis mit unbekannter Ursache
- Postinfektiöse Rhinitis – nach viralen oder bakteriellen Infekten
- Rhinitis bei Rhinolithen – Rhinitis bei Nasensteinen
- Rhinitis bei Tumoren des Nasenraumes
- Rhinitis atrophicans – Erkrankung der Nase, die von Atrophie (Gewebsschwund) begleitet wird, ist auch als Ozaena (Stinknase) bekannt (Symptome: gelblich-grüne Beläge in der Nase auf, die süßlich-faulig riechen).
Die primäre Ozaena ist vermutlich erblich bedingt, die sekundäre Ozaena kann verschiedene Ursachen (Tumoren des Nasopharynx; Fehlbildungen des Nasenseptums; Missbrauch von Xylometazolin – abschwellende Nasentropfen) ) - Rhinitis medicamentosa – durch verschiedene Medikamente wie beispielsweise Antihypertensiva – Medikamente gegen Bluthochdruck (zum Beispiel Captopril, Enalapril) – , Antihistaminika – Medikamente gegen allergische Reaktionen (zum Beispiel Cetirizin) – oder Psychopharmaka – Medikamente gegen psychische Erkrankungen (zum Beispiel Amitryptilin)– ausgelöst
- Rhinitis sicca anterior – Entzündung im vorderen Anteil der Nase mit der Folge der trockenen Schleimhaut
- Spezifische Rhinitis – beispielsweise bei Tuberkulose (Schwindsucht), Sarkoidose (den ganzen Körper betreffende Bindegewebserkrankung mit Knötchenbildung) oder bei Syphilis (harter Schanker)
- Toxisch-irritative Rhinitis – durch Chemikalien wie Chlor oder Zigarettenrauch ausgelöst
- Tropenkrankheiten – wie beispielsweise Lepra oder Leishmaniose
- Unspezifische granulomatöse Rhinitis – Rhinitis mit entzündungsbedingter Knötchenbildung












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