Folgende Risikofaktoren sind bei Dyspareunie von Bedeutung
Biographische – unveränderbare – Risikofaktoren
- Hormonelle Faktoren (Östrogenmangel im Klimakterium)
Modifizierbare – durch das Verhalten veränderbare – Risikofaktoren
- Psychische Konflikte
- Beziehungsprobleme
- Ablehnung des Partners
- Fehlende sexuelle Erregung
Behandelbare Risikofaktoren – Erkrankungen
- Pelvipathie – Unterbauchschmerzen der Frau aufgrund sehr unterschiedlicher Ursachen, die somatischer (körperlicher) als auch psychischer Natur sein können
- Vaginismus – spastischer Verschluss der Vagina (Scheide), meist durch psychische Probleme bedingt
- Endometriose – Auftreten von Endometrium (Gebärmutterschleimhaut) außerhalb der Gebärmutterhöhle (Cavum uteri)
- Colon irritable (Reizdarmsyndrom)
- Zervixkarzinom (Gebärmutterhalskrebs)
- Verwachsungen nach Bauchoperationen
- Uterusmyome – gutartige Wucherungen der Gebärmutter
- Candidiasis (Pilzinfektionen der Vagina (Scheide)
- Bakterielle
Entzündungen der weiblichen Geschlechtsorgane wie Kolpitis (Entzündung
der Scheide) wie beispielsweise Trichomonaden etc.
- Harnwegsentzündung wie eine Urethritis (Harnröhrenentzündung)
- Bartholinitis – Entzündung der Ausführungsgänge der Bartholinischen Drüse
- Vaginalhautatrophie wgn. Östrogenmangel (Wechseljahre)
Nicht behandelbare Risikofaktoren – Erkrankungen
- Geburten – wgn. Narben (Dammschnitt/Dammriss)
- Wechseljahre
- Genitalverstümmelung
Operationen
- Operationen am Rektum (Mastdarm)












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