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Mamma-Sonographie
Die Mamma-Sonographie ist eine medizinisch-wissenschaftlich anerkannte Untersuchung der Brustdrüse mit Ultraschallwellen. Sie wird zur Diagnostik von Gewebeveränderungen der Brustdrüsen angewandt.

Das Verfahren

Die Mamma-Sonographie wird mit unhörbaren Ultraschallwellen durchgeführt, die sich vom normalen Schall durch eine andere Schwingungsfrequenz unterscheiden.
Dabei werden die Ultraschallwellen unterschiedlich an den Grenzen von verschiedenen Körpergeweben zurückgeworfen.
Bei der Untersuchung wird ein durchsichtiges, wasserhaltiges Gel auf die Brust aufgetragen. Der Schallkopf wird mit sanftem Druck über die Brust bewegt. Bilder des Brustgewebes werden auf einen Bildschirm übertragen – das Untersuchungsergebnis liegt damit sofort vor.

Die Mamma-Sonographie ist aufgrund der verwendeten Schallwellen absolut nebenwirkungsfrei und ungefährlich. Sie sollte in regelmäßigen Abständen wiederholt werden.

Die Mamma-Sonographie wird dringend empfohlen bei Frauen
  • Die nahe Verwandte – Mutter, Schwestern, Tanten – mit einer Brustkrebserkrankung haben
  • Bei denen bereits eine Brustkrebserkrankung vorlag
  • Die älter als 50 Jahre sind – allgemeines Altersrisiko
  • Bei denen beim Abtasten eine besondere knotige Brustdrüsenveränderung (Mastopathie) festgestellt wurde
  • Als additive Methode, bei denen bei der Mammographie Mikroverkalkungen, Zysten oder andere unklare Veränderungen gefunden worden sind
  • Bei denen eine Gewebsprobe mikroskopische Zeichen für ein erhöhtes Entartungsrisiko ergeben hat
  • Zur Feststellung des regionalen Lymphknotenstatus – Axilla-Sonographie
Die Mamma-Sonographie empfiehlt sich für Sie
  • Zur regelmäßigen Krebsvorsorge
  • Bei jeder Veränderung Ihrer Brustdrüse – Knoten, Schwellung, Schmerzhaftigkeit, Absonderungen
  • Zur ergänzenden Untersuchung bei unklaren Röntgenbefunden der Brustdrüse
  • Während der Schwangerschaft und Stillzeit
  • Zur gezielten Zystenentleerung bei flüssigkeitsgefüllter Zystenbildung

Die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) bezeichnet die Mamma-Sonographie zur „Früh“-Erkennung von Brustkrebs bei Frauen als „oft wirkungsvoller“ als die Mammographie: Vor allem bei jungen Frauen mit dichtem Brustgewebe sei die die Sonographie aussagekräftiger als die Röntgenuntersuchung – die Mamma-Sonographie erkennt bis zu 90 % der Tumore, die Mammographie lediglich 50 %.


Anmerkung!

Die Darstellung von Präkanzerosen (Krebsvorstufen) in Form von Mikroverkalkungen bleibt Domäne der Mammographie – ideal ist also der zusätzliche Einsatz von Mammographie und Mamma-Sonographie.

Voraussetzung für die Mamma-Sonographie ist der Einsatz hochwertiger Ultraschallgeräte – mit 256 Graustufen – und eine große Erfahrung des Untersuchers.

Lernen Sie durch regelmäßiges aufmerksames Betrachten der Brust und Selbstabtasten von Brust und Achselhöhle eventuelle Veränderungen erkennen.

Ihr Nutzen

Die Mamma-Sonographie ist ein ausgereiftes, ungefährliches und wertvolles diagnostisches Verfahren.

Es dient Ihrer Gesundheitsvorsorge.

Bösartige Erkrankungen können so sicher erkannt und rechtzeitig therapiert werden.


     
Die auf unserer Homepage für Sie bereitgestellten Gesundheits- und Medizininformationen ersetzen nicht die professionelle Beratung oder Behandlung durch einen approbierten Arzt.
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