Während Stillzeit stellt koffeinhaltiger Kaffee einen gesundheitsschädigenden Faktor für den Säugling dar.
Das Alkaloid Coffein besitzt die Fähigkeit, in die Muttermilch überzugehen und somit schädigenden Einfluss auf den Säugling zu nehmen. Babys können wiederum im Unterschied zu erwachsenen Menschen Koffein mit Hilfe ihres Stoffwechsels nicht so schnell abbauen. Im Alter von drei bis vier Monaten dauert der Vorgang des Koffeinabbaus noch erhebliche 14 Stunden. Wird dem Kleinkind aufgrund des hohen Kaffeekonsums der Mutter viel Koffein zugeführt, sammelt es sich in dem noch überaus empfindlich reagierenden Körper an und kann Stoffwechselstörungen verursachen. Betroffene Säuglinge leiden infolge dessen häufig an Schlafstörungen, Reizbarkeit und anderen auffälligen Verhaltensmustern [1].
Hinweis!
Wird übermäßiger Kaffeekonsum zusätzlich mit Alkohol- beziehungsweise Zigaretten-Genuss kombiniert, verstärkt sich die Gefahr gesundheitlicher Beeinträchtigungen des Kindes.
Literatur
Toxikologie der Nahrungsmittel. Kapitel 1, 80 -87
Georg Thieme Verlag; Stuttgart/New York 1990












Arztsuche
Newsletter bestellen
DocMedicus Expertenrat





