Zur Prävention der Lebensmittelallergie muss insbesondere auf eine Reduktion der Risikofaktoren geachtet werden
Modifizierbare, das heißt beeinflussbare Risikofaktoren
- Frauen, die ihre neugeborenen Kinder nicht stillen
- Inhalation von Allergenen wie Hausstaub oder Tierhaare
- Rauchen
Behandelbare Erkrankungen
- Allergien wie Birkenpollenallergie oder allergisches Asthma bronchiale
Maßnahmen zur Prävention einer Lebensmittelallergie
- Säugling sollten 4-6 Monate gestillt werden
- Innerhalb der Stillzeit keine zusätzliche Säuglingsnahrung auf Kuhmilch- oder Sojabasis
- Wird nicht oder nur teilweise gestillt beziehungsweise zu früh abgestillt, sollten Säuglinge mit erhöhtem Allergierisiko mit einer teilhydrolysierten Nahrung ernährt werden (es handelt sich um eine hypoallergene Nahrung, bei der ein Teil der Proteine gespalten wurde und dadurch weniger stark allergen ist)
- Säuglingen mit einer Kuhmilchproteinallergie wird eine stark hydrolysierte Nahrung empfohlen
- Einführung der Beikost erst nach dem sechsten Monat und potentiell stark allergene Lebensmittel ( Frischmilch, Soja, Ei und Fisch) erst nach dem ersten Lebensjahr
- Die stillende Mutter sollte bekannte Allergene meiden (beispielsweise Kuhmilch, Eier, Fisch, Soja, Nüsse)
- Zu reduzieren ist die Inhalation von Allergenen (Hausstaub) sowie der Kontakt mit Allergenen von Haustieren
- Meiden von Zigarettenrauch [1, 2]
Literatur
- Exner H., Greinecker G.
Allergieprävention.
Wien Med Wschr 146, 406-411, 1996 - Koletzko B., Schmidt E.
Nutritional and dietetic aspects of food allergy and food intolerance in childhood. p. 116-126. In: Somogyi J.C., Müller H.R., Ockhuizen T. (eds.). Food allergy and food intolerance. Nutritional aspects and developments.
Bibl Nutr Dieta 48, 1991












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