Ein Schlaganfall – Apoplex – (Synonyme: Apoplektischer Insult; Apoplexia cerebri; Apoplexie; Apoplexy; Cerebrovascular accident; Gehirninsult; Hirninfarkt; Insult; Stroke; Zerebraler Insult; Zerebraler Schlaganfall; Zerebraler angiospastischer Insult; Zerebrovaskulärer Insult; ischämischer Insult; ICD-10: I64 – Schlaganfall, nicht als Blutung oder Infarkt bezeichnet) kann ausgelöst werden durch:
- ischämischer Infarkt – plötzliche Minderdurchblutung des Gehirns
- hämorrhagischer Infarkt (Hirnblutung)
Dabei kommt es zum Untergang von Nervenzellen im betroffenen Bereich.
Der sogenannte ischämische Infarkt macht etwa 85 Prozent aller Schlaganfälle aus. Eine Hirnblutung ist nur in 15 Prozent der Fälle die Ursache für einen Apoplex.
Schlaganfälle stellen in Deutschland die dritthäufigste Todesursache dar. 15 Prozent aller Todesfälle in Deutschland sind durch einen Schlaganfall bedingt.
Nach dem zeitlichen Verlauf wird der Schlaganfall wie folgt eingeteilt:
- TIA – transitorische ischämische Attacke – Symptome dauern weniger als 24 Stunden
- PRIND – prolongiertes reversibles ischämisches neurologisches Defizit – eine länger als 24 Std. anhaltende Symptomatik, die sich nur langsam, schließlich aber vollständig zurückbildet
- Infarkt in Progression – stetige Zunahme der neurologischen Symptome
- Vollendeter Infarkt – vollendeter Schlaganfall, der ein neurologisches Defizit verursacht












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